Führen in Teilzeit

Was haben die folgenden Sprüche gemeinsam: “Wohnst du noch oder lebst du schon?” “Just do it” "Quadratisch. Praktisch. Gut.“? Na, erkannt? Es sind alles bekannte Werbesprüche, die wir mit bestimmten Marken assoziieren. In diesem Falle Ikea, Nike und Ritter SPORT.
Doch Marken haben nicht nur Marketing-technische Relevanz. Auch auf der Suche nach neuen Mitarbeitenden ist das Image einer Firma von Bedeutung. In diesem Falle sprechen wir von Employer Branding. Was genau das ist und wir ihr eure Employer Brand etwas aufpolieren könnt, erfahrt ihr im Folgenden. 

Definition 

Die Employer Brand (EB) ist das Image einer Firma als Arbeitgebende. Viele werden wahrscheinlich denken, dass ihr Unternehmen keine Marke hat. Doch sobald man Mitarbeitende hat, existiert auch eine EB. Ob diese aktiv gepflegt wird oder einsam vor sich hin existiert, ist dabei irrelevant. Wenngleich auch nicht im Markenregister, existiert sie doch in den Köpfen der Mitarbeitenden und Bewerbenden. Die Arbeitgebendenmarke ist also ein eigener Vermögenswert, der zwar in keiner Bilanz zu finden, deswegen aber nicht weniger wichtig ist.  

Bedeutung des EB

Eine starke Employer Brand eröffnet euch mehrere Möglichkeiten.
Zum einen erhöht es eure Chance, Top-Talente anzuziehen. Umfragen haben ergeben, dass sich Arbeitssuchende eher auf eine Stelle bewerben, wenn die Firma ihre EB aktiv pflegt. 

Des Weiteren hilft es euch, Mitarbeitende zu halten. Wenn die Beschäftigten ein positives Bild von ihrem Unternehmen haben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie länger im Team bleiben. 

Darüber hinaus erhöht eine starke Arbeitgebendenmarke die Produktivität der Beschäftigten und erhöht damit den Umsatz. 

Ziele 

Im Wesentlichen arbeitet das Employer Branding also in zwei Richtungen: Intern und extern. Beides sollte den gleichen Stellenwert haben. Denn nur wenn innen alles stimmt, kann man nach aussen hin glänzen.  

Um die Möglichkeiten eurer EB komplett auszuschöpfen, bedarf es einiger Massnahmen. Innerhalb des Teams geht es vor allem um die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Was motiviert sie? Wie gelingt es, dass sich die Beschäftigten mit dem Unternehmen identifizieren? Welche Unternehmenskultur ist erforderlich?

Auf der externen Seite möchte man die Bewerbenden von sich überzeugen. Auch hier kommt die Kultur ins Spiel. Diese sollte nach aussen hin kommuniziert werden, beispielsweise über Social Media. Darüber hinaus sollte die Candidate Experience verbessert werden. Selbst wenn Bewerbende nicht eingestellt werden, behalten sie so ein positives Bild des Unternehmens im Kopf. 

Wie genau ihr eure Employer Brand stärkt und welche Strategien dabei hilfreich sind, erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe.

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